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Empor Brandenburg müht sich zum Heimsieg!

Sport
  • Erstellt: 10.05.2022 / 12:01 Uhr von Tobias Hocke
Am Sonntag traten die Herren von der Scholle gegen das Tabellenschlusslicht Borkheider SV 90 an und setzten sich verdient, aber mit Mühe, mit 2:1 durch. Nach der jüngsten Niederlage, am vergangenen Wochenende, wollten die Empor-Jungs Wiedergutmachung am „Muttertag“ betreiben.

Durch einen sehr forschen Beginn hatte Ronny Schmidt bereits in der dritten Minute die Riesenmöglichkeit auf die 1:0 Führung. Leider war er überrascht den Abpraller vor die Füße zu bekommen und schoss nur den Gegner an. In einem Spiel, dass von intensiven Zweikämpfen geführt wurde, gaben sich beide Mannschaften nichts. Borkheide probierte es oftmals mit langen Bällen, die in der ersten Hälfte auch gefährlich in den Sechzehner der Gastgeber kamen, aber von der stark aufspielenden Abwehr entschärft werden konnten. Nach knapp 14 gespielten Minuten hatten die Gäste die Riesengelegenheit. Nach einer stark getretenen Ecke von rechts köpfte der Stürmer aus knapp 4 Metern aufs Tor. „Ranjid“ konnte gerade abwehren und Leon Tertilt schlug den Ball aus der Gefahrenzone. Nach einem gefühlten Ecken-Marathon zwischen der 15. und 35. Minute für die Gäste, konnten die Gastgeber oftmals in letzter Not klären. In der 40. Spielminute führte Bastian Güttge auf der rechten Außenbahn ein Laufduell. Dabei bekam er unglücklich einen Ellbogenschlag ab und musste mit Cut am linken Auge verletzungsbedingt den Platz verlassen. Aus Sicherheitsgründen schickten die Verantwortlichen vom SV Empor Brandenburg den jungen Güttge in das naheliegende Krankenhaus, um den Cut zu kleben.

Kurz vor der Pause wuselte sich die Offensive von Borkheide das erste Mal spielerisch gefährlich vor das Tor von Empor, wo „Ranjid“ zu spät kam und den Stürmer zu Fall brachte. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Strafstoß konnte der Torwart fast parieren, rutschte ihm jedoch durch die Arme ins Tor. Dabei verletzte er sich leicht und musste zur Pause ebenfalls in der Kabine angeschlagen zurück bleiben. Für ihn kam Leonhard Laßmann zwischen die Pfosten. Zum Pausentee motivierte Coach Juckert die gesamte Mannschaft und regte eine bessere Körpersprache an, um noch was reißen zu können.

Gesagt, getan! Mit Anpfiff der zweiten Hälfte übernahm der SV Empor das Geschehen. Wie ausgewechselt agierten die Jungs von Coach Juckert. Die Zweikämpfe wurden besser geführt und man spielte zielstrebiger nach vorne. In der 53. Spielminute spielte Ronny Schmidt einen sauberen Doppelpass mit Leroy Thiele und schloss aus knapp 16 Metern unten links erfolgreich zum 1:1 ab. Nun wurde die Motivation höher und die Gäste konnten sich nur mit Fouls helfen. So hatte sich Leon Tertilt in der 55. Spielminute den Ball aus 40 Meter halb rechts zum Freistoß bereit gelegt. Er schlug eine perfekte Flanke auf den völlig freistehenden Chris Guderjahn. Dieser musste nur den rechten Schlappen hin halten. Der Gäste-Torwart war noch dran, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen und so jubelte Empor über das 2:1. Im weiteren Spielverlauf zogen sich die Empor-Jungs etwas weiter zurück, um auf Kontersituationen zu lauern. Diese Möglichkeit hatte Jens Wrynczewski dann in der 63. Spielminute, aber er schoss etwas überhastet völlig frei vor dem gegnerischen Torhüter über den Kasten.

Weiterhin wurde der SV Empor nur noch über Standartsituationen gefährlich, kurz vor Schluss legte der eingewechselte René Fahl einen Ball perfekt per Kopf ab. Ronny Schmidt war aber etwas zu schnell für den Ball und der Verteidiger konnte noch vor ihm klären.

In der 89. Spielminute schlug Leon Tertilt erneut einen Freistoß aus der eigenen Hälfte. Dieser flog über den Verteidiger, direkt vor die Füße von Ronny Schmidt, der an der Außenlinie, kurz vor dem 16er zur Fall gebracht wurde. Den fälligen Freistoß tritt der Gefoulte selbst. Der Ball kam genau auf den Fünfer, wo „Fahli“ bereit war den Ball einzuköpfen, doch der Torhüter war schneller und faustete den Ball gerade noch weg.

In der Nachspielzeit gab es noch einmal Ecke für die Empor-Jungs. Jens Wrynczewski trat die Ecke von links direkt mit Zug zum Tor, diese schlug am hinteren Pfosten ein und konnte gerade noch geklärt werden. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter diese hart umkämpfte Partie ab und die Jungs von der Scholle feierten einen kämpferischen Arbeitssieg!

Nach dem Spiel sagte Coach Juckert: "Wieder einmal taten wir uns in Hälfte eins schwer, die langen Bälle abzufangen, die Zweikämpfe vernünftig anzunehmen und den letzten Pass in der Offensive vernünftiger zu verwerten. Nachdem wir die Fehler in der Halbzeit analysierten und die Mannschaft heiß machten, eine andere Körpersprache an den Tag zu legen, lief es ja wieder. Man konnte keine zwingend gefährliche Torchance mehr zu lassen und hatte die Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen." 

Nach dem Spiel kam auch noch Entwarnung um Güttge, dieser hatte nur ein kleinen Cut am Auge und sollte in der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen. 

Nächsten Sonntag fährt der SV Empor Brandenburg zum schweren Auswärtsspiel nach Belzig, wo man diese Leistung aus Halbzeit Zwei hoffentlich über 90 Minuten sehen darf. 

Es spielten für den SV Empor Brandenburg: Erik Anmol Nanda (46‘ Leonhard Laßmann), Bastian Güttge (45‘ Florian Bredow), Christian Kaps, Ronny Schmidt, Jens Wrynczewski, Tim Garmatter, Chris Guderjahn, Martin Schnüber, Tobias Ziegenhagen, Leroy Thiele (70‘ René Fahl), Leon Tertilt

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