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Die Galionsfigur des BSC Süd 05 ist zurück: Fünf Fragen an René Görisch

Interview
  • Erstellt: 16.10.2021 / 11:01 Uhr von Rüdiger Böhme
Der Fußball vereint auch in der Stadt Brandenburg wohl die meisten Sportinteressierten und jeder gehört zu den 80 Millionen Bundestrainern, wenn es darauf ankommt. Wenn es dann speziell um die Vereine aus der Havelstadt geht, steht der BSC Süd 05 mit an erster Stelle. Eine seiner Identifikationsfiguren ist seit Jahren René Görisch oder wie die Fans wissen, ihr “Fußballgott”. Seit Anfang Oktober hat die Galionsfigur von Süd die Funktion des Sportlichen Leiters im Verein inne. Hier ist er im Meetingpoint-Interview.
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Meetingpoint: Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie dieses Amt übernommen haben?
René Görisch: Mich hat vor längerer Zeit schon Peter Janek, der Vereinspräsident, darauf angesprochen, ob ich mir das vorstellen und den Job übernehmen könnte. Ich hab dann darüber nachgedacht und alles etwas sacken gelassen. Ich habe mich selbst schon länger damit beschäftigt und den Gedanken gehabt, etwas in dieser Richtung beim BSC machen zu wollen.
Was werden Ihre Aufgaben sein?
René Görisch: In erster Linie werde ich das Oberligateam mit betreuen und das Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainerteam zum Vorstand sein. Dabei geht es vor allem darum, den Vorstand, hier vor allem den Präsidenten, der genug zu tun hat, für die eigentliche Arbeit für den Verein zu entlasten. Das alles unter dem sportlichen Aspekt.
Außerdem werde ich in Zusammenarbeit und als Unterstützung des Trainers mich um künftige Spieler für den Verein kümmern - mit allem, was dazu gehört.
Wir das jetzt eine komplette Rückkehr zum BSC sein oder bleibt noch Raum für andere Dinge im Fußball?
René Görisch: Momentan spiele ich ja noch bei den Schenkenbergern, das wird auch noch bis zum Ende der Saison so bleiben. Danach sehen wir weiter.
Es hängt auch alles ein bisschen davon ab, wie sich alles in näherer Zukunft entwickelt. Aber es soll schon so sein, dass sich mein Hauptaugenmerk auf die neue Aufgabe richtet.
Wie hat Ihr Umfeld diese „Rückkehr“ aufgenommen?
René Görisch: Nicht nur meine Familie und meine engeren Freunde haben diesen Schritt positiv aufgenommen und begrüßt, auch meine Schenkenberger Mitspieler und Kameraden sowie die dortigen Verantwortlichen sehen meine neue Aufgabe positiv.
Was packen Sie jetzt als Erstes an?
René Görisch: Das Wichtigste war und ist, neue Spieler schnellstmöglich spielberechtigt zu bekommen. Das haben wir bereits jetzt gut in den noch ausstehenden Anliegen für den Verein bewältigen können.
Des weiteren kümmere ich mich nun um die Beschaffung neuer Hilfsmittel und Technik für die Spielauswertung oder auch um notwendiges Trainingsmaterial.
Eine andere Aufgabe ist, an Vertragsgesprächen mit teilzunehmen.
Meetingpoint: Dann viel Erfolg in der neuen Aufgabe und „Süd Feuer“!

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