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Das BT erhält 640.000 Euro für die Erneuerung der Saal-Podien

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 12.10.2021 / 17:54 Uhr von eb
In seiner heutigen Sitzung beschloss das Kabinett auf Vorschlag von Finanzministerin Katrin Lange, welche Projekte aus der aktuellen Tranche des Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR und den Restmitteln aus dem Jahr 2017 gefördert werden sollen. Das Brandenburger Theater (BT) soll für die Instandsetzung seiner Saalpodien daraus 640.000 Euro erhalten. „Das Brandenburger Theater ist einer der großen Gewinner bei der diesjährigen Verteilung der PMO-Mittel“, so die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser (SPD) dazu.

„Das Geld aus dem Restvermögen der DDR wird dazu eingesetzt, die Bühnen im BT jetzt auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.“ 
 
Hintergrund ist, dass die ostdeutschen Länder jedes Jahr Mittel aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR erhalten, die sie zweckgebunden für investive und investitionsfördernde Maßnahmen der öffentlichen Hand und nichtstaatlicher Träger für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zwecke einsetzen können. Diesmal handelt es sich dabei um 24,2 Millionen Euro für das Jahr 2021 und 14,2 Millionen Euro Restmittel aus 2017 (Auszahlung 2018). 
 
Aus den 85 Projektvorschlägen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 117 Millionen Euro wurden 33 Projekte ausgewählt, die nun eine finanzielle Förderung erhalten. Dazu gehört in diesem Jahr auch das BT. 
 
Mit den freigegebenen Mitteln kann bereits in diesem Jahr in einer Gemeinschaftsanstrengung von Stadt und Land die Instandsetzung der Saalpodien beauftragt werden. Die in der Studiobühne eingebauten Podienanlagen haben eine Betriebsdauer von 27 Jahren erreicht und sind stark sanierungsbedürftig. Auch die Bühnensteuerung der Saalpodienanlage und der Podienanlage der Puppenbühne auf der Studiobühne entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Um sie auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, sind Maßnahmen im Umfang von 740.000 Euro notwendig. 
 
Die Stadt Brandenburg trägt davon 100.000 Euro Instandsetzungskosten, den Rest übernimmt jetzt das Land aus PMO-Mitteln. Die Umsetzung des Projektes kann 2021 und 2022 erfolgen. Projektträger ist die Brandenburger Theater GmbH. 

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