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Nach Modernisierung: Der Stadtforst ist wieder in seinem Forsthaus zu finden

Aus der Stadt
  • Erstellt: 07.07.2026 / 09:01 Uhr von rb
Das dürfte jetzt für die fünf Waldarbeiter des Stadtforstes eine Freude sein, wenn sie nach getaner Arbeit im Wald in ihr Verwaltungsgebäude, das Forsthaus im Eichendorffweg, zurückkommen. Nach zwölf Monaten Bauzeit erstrahlt das alte Forsthaus im neuen Glanz. Vorbei ist die Zeit dunkler kleiner Räume und beengter Arbeitsverhältnisse. Für insgesamt 680.000 Euro wurde das Forsthaus saniert und zudem noch ein etwa 150 Quadratmeter großer, dreiseitig geschlossener Unterstand für Maschinentechnik gebaut. Zudem wurde eine Kühlkammer für das frisch erlegte Wild neben dem Forsthaus aufgestellt.
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Die Raumstrukturen des nicht denkmalgeschützten, eingeschossigen Rechteckbaus mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 175 Quadratmetern wurden für die heute üblichen Anforderungen umgebaut. Für die fünf Waldarbeiter entstand aus der ehemaligen Garage eine Werkstatt mit anschießendem Aufenthaltsraum, eine separate Umkleide und Sanitärbereich mit zwei Duschen sowie einer Toilette.

Auch für Stadtförster Thomas Meier und seine zwei Mitarbeiter hat sich einiges geändert. Aus dem ehemaligen fensterlosen Büroraum wurde ein Besprechungsraum mit Teeküche und sogar großen Fenstern. Daneben hat der Stadtförster jetzt sein eigenes Büro. Ebenfalls haben seine beiden Büromitarbeiter jeweils ein Büro. In einem der Büros besteht die Möglichkeit auf eine Arbeitsplatzerweiterung. Getrennte Toiletten gehören ebenso so zum neuen Standard, von denen eine sogar behindertengerecht ist.

Insgesamt wurde das Forsthaus auf modernsten energetischen Standard gebracht. Das auch dank der 21.500 Euro Fördermittel vom Land. So konnten eine Fußbodenheizung installiert sowie das Gebäude mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zukunftssicher ausgestattet werden.

Bald nach Baubeginn am 12. Mai 2025 hatte sich gezeigt, dass der Rückbau der vorhandenen Bausubstanz umfangreicher als geplant erfolgen muss. Dennoch gelang es, die Gebäudehülle rechtzeitig zum Jahresende schließen zu können, sodass der Innenausbau im Laufe des langen, kalten Winters erfolgen konnte. Die einjährige Bauzeit kam unter anderem auch zustande, da der komplette alte Dachstuhl zurückgebaut werden musste, was im Vorfeld nicht festgestellt werden konnte.

Die 13 Einzellose konnten mittels beschränkter Ausschreibungen über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg fast ausschließlich Firmen aus der Umgebung vergeben werden. Für die Gesamtplanung und Bauüberwachung zeichnete die Damaske Bauplanung GmbH aus Brandenburg an der Havel verantwortlich.

Von den insgesamt acht Mitarbeitern des Stadtforstes werden rund 3.300 Hektar Waldfläche im Gebiet der Stadt Brandenburg an der Havel betreut. Dabei gibt es zwei große Reviere. Der Baumbestand im Stadtforst besteht zu rund 75 Prozent aus Kiefern, etwa 10 Prozent aus Eichen und den Rest aus gemischten Baumarten.

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