Am Samstagabend waren die 1. Frauen des SV 63 Brandenburg West beim Tabellenführer SV Lok Rangsdorf zu Gast. Gegen den Spitzenreiter der Oberliga zeigten die Brandenburgerinnen über weite Strecken eine starke Leistung, mussten sich am Ende jedoch mit 27:36 (16:20) geschlagen geben. Dabei erwischte der SV 63 einen hervorragenden Start in die Partie. Mit viel Tempo, mutigen Aktionen im Angriff und einer engagierten Abwehrarbeit gelang es, früh in Führung zu gehen.
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Nach den ersten Minuten stand ein überraschendes 5:3 für die Gäste, die den Favoriten von Beginn an vor Aufgaben stellten. Auch im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kippte das Spiel etwas zugunsten der Gastgeberinnen.
Mehrere Zeitstrafen gegen den SV63 brachten Rangsdorf immer wieder in Überzahlsituationen, die der Tabellenführer konsequent nutzte. So konnten sich die Gastgeberinnen Schritt für Schritt absetzen und mit einer 20:16-Führung in die Pause gehen.
Dennoch war in der Kabine allen bewusst, dass man gut im Spiel war und sich noch lange nicht geschlagen geben würde. Schließlich stand Rangsdorf unter Druck, mit einem Sieg die Meisterschaft perfekt zu machen. Die Brandenburgerinnen hielten auch nach dem Seitenwechsel stark dagegen und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich wieder auf drei Tore.
Bis zur 40. Minute blieb die Hoffnung auf eine Überraschung bestehen. Im weiteren Verlauf ließ jedoch die Konzentration nach, während Rangsdorf seine Chancen konsequent nutzte. Gegen die schnelle Mannschaft des Tabellenführers wurde es zunehmend schwieriger, den Anschluss zu halten. Am Ende stand eine 27:36-Niederlage gegen den frisch gebackenen Meister, zu dessen Titelgewinn die 1. Frauen des SV 63 herzlich gratulieren.
Für die Brandenburgerinnen bleibt erneut die Erkenntnis, dass sie sich in den vergangenen Wochen gegen die Spitzenteams der Liga hervorragend präsentiert haben. Sowohl gegen Rangsdorf als auch gegen Oranienburg und Frankfurt zeigte die Mannschaft, welches Potenzial in ihr steckt. Leider gelang es nicht, sich für die starken Leistungen mit Punkten zu belohnen.
Gespielt haben Pia Wendland (9/1 Tore), Luisa Matho (4), Amelie Messer (4), Lara-Fabienne Ballerstädt (3), Maxi Mühling (2/1), Emmi Langwagen (2), Annika Schünemann (2), Franziska Voß (1), Jolina Mundt, Kira-Joelina Ballerstädt, Sandra Schmidt, Madeline Schünemann.
Nun richtet sich der Blick auf das letzte Saisonspiel. Am kommenden Sonntag empfangen die 1. Frauen des SV 63 den HSV Falkensee zum Saisonabschluss und wollen dort noch einmal alles investieren, um die letzten zwei Punkte der Spielzeit in Brandenburg zu behalten.