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Steuert Brandenburg auf einen Schulplatz-Mangel zu?

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.05.2026 / 08:01 Uhr von hvf
Der Handlungsdruck ist hoch: Die Stadt Brandenburg an der Havel hat einen integrierten Kita- und Schulentwicklungsplan vorgelegt, der Kindertagesstätten und Schulen erstmals auf einer gemeinsamen Datengrundlage betrachtet. Das Ergebnis ist eindeutig: Ohne konsequente Investitionen und eine schnellere Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen wird es eng. "Wir reden hier nicht über abstrakte Planungen, sondern über die konkrete Frage, ob wir in den kommenden Jahren ausreichend Schulplätze bereitstellen können", sagt Jugend-Beigeordnete Alexandra Adel. 
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Schon heute laufe der Betrieb besonders im Schulbereich nur durch das hohe Engagement der Einrichtungen.

Der Plan sieht unter anderem Erweiterungen bestehender Schulstandorte, zusätzliche Kapazitäten an Gymnasien sowie den Bau neuer Schulangebote vor. Bereits gefasste Beschlüsse seien in den aktuellen Plan eingearbeitet worden, so Adel.

Doch allein kann die Stadt das Problem nicht lösen. Während sie für Gebäude und Ausstattung zuständig ist, liegt die Lehrkräfteversorgung beim Land Brandenburg. Ohne ausreichende Unterstützung von dort stoßen kommunale Maßnahmen an ihre Grenzen. Die Stadt plant deshalb eine Bildungswerkstatt, um gemeinsame bildungspolitische Positionen zu entwickeln und diese geschlossen gegenüber dem Land zu vertreten.

Die Beschlussfassung zum Plan ist bereits für diesen Monat vorgesehen. Bis dahin wird er in den zuständigen Ausschüssen weiter beraten.

Bilder

Am Wiesenweg ist ein neuer Schulcampus geplant. © Stadt Brandenburg an der Havel / Thomas Messerschmidt
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