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Die Partie begann intensiv und ausgeglichen. Potsdam setzte sich zwischenzeitlich etwas ab, doch der SV 63 zeigte Moral und ließ sich nicht abschütteln. Mit viel Kampfgeist, konsequenteren Abschlüssen und verbessertem Zusammenspiel arbeiteten sich die Brandenburgerinnen zurück ins Spiel. Kurz vor der Halbzeit belohnten sie sich für ihren Aufwand und gingen mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst eng. Doch eine starke Phase der Gastgeberinnen sorgte für einen zwischenzeitlichen Rückstand für die Gäste. Besonders ärgerlich war, dass trotz guter Möglichkeiten und mehrfacher Chancen, das Spiel erneut zu drehen, es in entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.
In der Schlussphase kämpfte sich der SV 63 noch einmal heran. Mehrfach bot sich die Gelegenheit, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Doch freie Würfe und klare Torchancen blieben ungenutzt. Potsdam zeigte sich in den entscheidenden Minuten effizienter und entschied die Partie letztlich für sich. Trotz der Niederlage war bei den Brandenburgerinnen der Wille über 60 Minuten deutlich spürbar. Die Mannschaft stemmte sich immer wieder gegen den Rückstand und bewies Moral. Dennoch reicht Einsatz allein nicht aus, wenn die Chancenverwertung nicht stimmt.
Nun heißt es, weiter konsequent an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Die 1. Frauen des SV 63 müssen dem möglichen Abstiegskampf ins Auge blicken. In den kommenden Spielen wird deshalb alles darangesetzt, wieder zwei Punkte einzufahren und sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten. Am kommenden Sonntag, 8.März, geht es dann ab 16 Uhr in der heimischen "Hölle West" gegen den VfB Doberlug-Kirchhain wieder auf Punktejagd.
Für den SV 63 haben Pia Wendland (6/2 Tore), Maxi Mühling (5), Franziska Voß (5), Amelie Messer, Jolina Mundt und Kira-Joelina Ballerstädt (jeweils 3), Ulrike Kuhlmey und Paula Heise (je 2) sowie Laura Ronina (1), Madeline Schünemann, Wenke Mühling, Emily Schäfer, Sandra Schmidt und Annika Schünemann gespielt.