Die fab versteht sich als Labor für feministische Kunst, initiiert von Künstlerinnen mit Bezug zu Brandenburg an der Havel. Das Projekt entstand im Rahmen der Brandenburger Frauenwochen und knüpft an das diesjährige Motto an: „WTF – Wut trifft Feminismus“.
In der Kunsthalle wird dieses Thema weitergedacht und künstlerisch „aufgeladen“ – als ein Raum für Experimente, Austausch und Sichtbarkeit. Kuratorin Birte Fritsch begleitet das Projekt, das künftig regelmäßig stattfinden soll.
Vierzehn Künstlerinnen zeigen Arbeiten, die Wut, Bewegung und feministische Perspektiven aufgreifen – körperlich, emotional, biografisch, sozial oder politisch. Mit dabei sind unter anderem Melanie Ballerstein, Julia Burmeister, Martha Darmus, Jana Debrodt, Stephanie Drömer und weitere. Ihre Werke beschäftigen sich mit Themen wie Grenzverletzungen, struktureller Ungleichheit, Überforderung und gesellschaftlicher Ohnmacht – und zeigen, dass es nicht die eine weibliche Wut gibt, sondern viele Formen und Ausdrucksweisen.
Begleitet wird die Ausstellung von drei Workshops, die zum Mitmachen einladen:
- Textilworkshop „Frauenbilder?“ mit Angelika Hirschmüller (11.3., 17–19 Uhr)
- Sprechworkshop „Stimmstark und präsent“ mit Christel Tietge (14.3., 13–16 Uhr)
- Tanzworkshop „Wagemutig Wut wagen“ mit Bettina Engel (15.3., 14–18 Uhr)
Die Ausstellung ist vom 11. bis 15. März, jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
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