Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller überreicht an diesem Donnerstag einen Förderbescheid in Höhe von rund 14,4 Millionen Euro an das Universitätsklinikum Brandenburg. Das hiesige Klinikum setzt die Mittel für den Neubau der Medizinischen Schule am Hauptbahnhof ein. Ministerin Müller will sich vor Ort das Baufeld für den geplanten Neubau ansehen, auch stellt Architektin Susanne Müller erste Details der Bauplanung anhand einer Visualisierung vor.
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Die neue Medizinische Schule soll künftig Platz für über 400 Azubis in verschiedenen Gesundheitsfachberufen (generalistische Pflegeausbildung, Gesundheits- und Krankenpflegehilfe sowie Physiotherapie) bieten. Das bisherige Quartier der Medizinischen Schule an der Vereinsstraße in Brandenburg an der Havel bietet nicht mehr genug Platz für alle Auszubildenden. Der neue Standort in Bahnhofsnähe gewährleistet zudem eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, was die Ausbildung in der Havelstadt auch für junge Leute aus anderen Regionen attraktiver macht. Der Baubeginn ist für April/Mai 2026 vorgesehen.
Hintergrund: Die Fördermittel in Höhe von 14,4 Millionen Euro stammen aus dem sog. Krankenhausstrukturfonds II, jeweils zur Hälfte aus Landesmitteln und zur Hälfte aus Bundesmitteln. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Bau der Schule beträgt 20,4 Millionen Euro. Der Förderbescheid wurde im Original bereits im Dezember 2025 an das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel versendet. Insgesamt wurden dem hiesigen Krankenhaus im Zeitraum von 1991 bis 2025 Fördermittel in Höhe von insgesamt 232,27 Millionen Euro durch das Land Brandenburg zur Verfügung gestellt.