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Wie sieht die Gedankenwelt eines Komponisten aus?

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  • Erstellt: 08.02.2026 / 11:01 Uhr von ant
Brandenburgs Landtagspräsidentin, Ulrike Liedtke, ist auch Musikwissenschaftlerin. Sie veröffentlichte im letzten Jahr ihre Publikation „Frieden ist Komponieren“. Darin stellt sie den Komponisten Helmut Zapf vor und widmet sich den Kompositionen, Gesprächen und Kommentaren zur Musik. Am Dienstag, 17. Februar, um 18 Uhr präsentiert Ulrike Liedtke gemeinsam mit Bischof Christian Stäblein in Anwesenheit des Komponisten das Buch im Sommerrefektorium am Dom in Brandenburg an der Havel.

Ideen und Vorstellungen eines Komponisten vollständig zu entschlüsseln, kann eine Herausforderung sein. Im Gespräch über Zapfs Musik spürt Ulrike Liedtke den Gedanken nach und lädt das Publikum ein, in Helmut Zapfs Klangwelt tiefer einzutauchen.

Helmut Zapf (geb. 1956) war Meisterschüler von Georg Katzer und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Als Wehrdienstverweigerer in der DDR durfte er nicht an einer staatlichen Musikhochschule studieren und absolvierte eine Kantorenausbildung an der Kirchenmusikschule Eisenach/Halle. Im geeinten Deutschland kam er für eine Stelle an einer staatlichen Musikhochschule nicht infrage, weil er nicht studiert hatte. Er blieb freiberuflich und komponiert.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Vor der Lesung um 17 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Orgelführung mit Kirchenmusikdirektor Marcell Fladerer-Armbrecht im Dom teilzunehmen. Interessierte melden sich für die Orgelführung unter [info@dom-brandenburg.de] an.

Ort: Sommerrefektorium, Burghof, 14776 Brandenburg an der Havel

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