Am vergangenen Samstag waren die 1. Frauen des SV63 Brandenburg-West beim Oranienburger HC zu Gast. Trotz eines engagierten Auftakts fanden die Brandenburgerinnen nie richtig in die Partie und mussten sich am Ende deutlich mit 19:35 (7:13) geschlagen geben. Im Angriff erspielte sich der SV63 durchaus zahlreiche gute Gelegenheiten, doch zu oft fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Zudem führten technische Fehler und unsaubere Ballaktionen immer wieder zu unnötigen Ballverlusten, die Oranienburg konsequent für schnelle Treffer nutzte.
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Auch nach der Pause gelang es den Brandenburgerinnen nicht, Ruhe und Stabilität in ihr Spiel zu bringen. Zwar zeigte das Team immer wieder gute Ansätze, doch ein durchgängiger Rhythmus stellte sich nicht ein. Die Gastgeberinnen nutzten diese Schwächen eiskalt aus und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.
Trotz der deutlichen Niederlage blieb der Einsatzwille bis zum Schluss unverändert hoch.
Das Spiel mit Klister stellte das Team zusätzlich vor Herausforderungen, war aber nicht der entscheidende Punkt. Vielmehr fehlte über weite Strecken die nötige Konsequenz in den eigenen Aktionen. Das Trainerteam blickt jetzt nach vorn und betont, dass nun vor allem an der Fehlerquote und der Chancenverwertung gearbeitet werden müsse, die spielerischen Grundlagen jedoch weiterhin stimmen.
Für den SV 63 haben Amelie Messer (7 Tore), Maxi Mühling (4), Luisa Matho (2), Jolina Mundt (2), Pia Wendland (2), Madeline Schünemann (1), Kira-Joelina Ballerstädt (1), Lara-Fabienne Ballerstädt, Laura Ronina, Sandra Schmidt, Ulrike Kuhlmey und Annika Schünemann gespielt.