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Projektentwickler teilt mit: Es wird ein Hampton by Hilton!

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 10.07.2024 / 14:31 Uhr von cg1
Was könnte Brandenburg an der Havel bald mit Hamburg, München, Stuttgart, Berlin, Kaiserslautern und Frankfurt am Main gemein haben? "Ein Hotel des Hilton-Konzerns", lautet die Botschaft aus dem Brandenburger Rathaus. Denn wie am Mittwoch hier im Meetingpoint bereits berichtet, steht in der Stadt eine große Hotelansiedlung an. 146 Zimmer soll das Haus haben, es soll unter der "Hampton by Hilton"-Marke betrieben werden. Konkret: Am östlichen Stadteingang soll dafür das leerstehende Autohaus in der Potsdamer Straße 11 verschwinden und die 20.000 qm Bruttogrundfläche von der in Berlin-Schönefeld ansässigen DAG Bau…
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... Holding GmbH in einen Hotel- und Wohnstandort verwandelt werden.

„Der Neubau umfasst ein Hotel mit insgesamt 146 Zimmern, das modernen Komfort und hochwertige Dienstleistungen wie Fitness- und Konferenzräume bieten wird. Der Mietvertrag soll demnächst unterzeichnet werden. Das Hotel richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen und wird durch seine zentrale Lage und die ausgezeichnete Anbindung eine attraktive Unterkunftsmöglichkeit darstellen", heißt es auf der Seite [www.dag-bau.com] des Projektentwicklers.

Darüber hinaus werden 69 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen in das Projekt integriert.

Diese sollen mit durchdachten Grundrissen und einer hochwertigen Ausstattung ein komfortables und modernes Wohnen ermöglichen. Zudem sind u.a. eine Tiefgarage mit insgesamt 69 Pkw-Stellplätzen, Aufzüge zu allen Etagen, ein Laubengang, Dachbegrünung, Kinderwagenräume und ein attraktiv gestalteter Innenhof vorgesehen. Zum angrenzenden Jakobsgraben soll eine Treppe führen, um z.B. ggf. mit Paddelbooten ein- und auszusteigen.

Dass dieses Bauprojekt zur städtebaulichen Entwicklung und Attraktivität der Region beitragen kann, machten DAG-Geschäftsführer Gabriel Kostic und Alexander J. Pithis (Head of Development) 5. Juli im Rathaus der Stadt Brandenburg an der Havel deutlich. Sie stellten Oberbürgermeister Steffen Scheller ihr Projekt vor, der sich begeistert von dem Vorhaben zeigte: „Der Tourismus ist für Brandenburg an der Havel ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir steigern zwar recht kontinuierlich unsere Gästezahlen und können mit immer mehr und größeren Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich aufwarten, stagnieren aber bei der Bettenkapazität. Ein neuer Hotelstandort an der Potsdamer Straße ist eine perfekte Ergänzung zu unseren Plänen, einen Hotel-Investor für den Wiesenweg zu begeistern. Das wertet die Stadt touristisch weiter auf.“

Zudem investiert mit der DAG-Unternehmensgruppe ein auf Projektentwicklung spezialisierter und deutschlandweit führender Generalunternehmer in der Stadt, der seinen Kunden „eine umfassende Begleitung bei der Umsetzung ihrer Immobilienprojekte – von der Idee über die Planung und Realisierung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe und dem Management der Immobilie" bietet und vielleicht sogar für weitere Vorhaben in der Havelstadt begeistert werden kann.“

Doch vorerst gilt es, die Hotel-Pläne in der Potsdamer Straße in die Realität umzusetzen. „Die Genehmigungsplanung ist abgeschlossen und wir wollen in Kürze den Bauantrag einreichen,“ versichert Alexander J. Pithis.

„Geht der Antrag zügig durch, könnten wir bereits zum Jahresende mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen und 2025 richtig loslegen. Wir rechnen mit einer etwa zweijährigen Bauzeit. Zu Jahresbeginn sollen die Abrissarbeiten des ehemaligen Autohauses auf dem Gelände beginnen. Ganz einfach wird die Baumaßnahme nicht, weil wegen des angrenzenden Jakobsgrabens eine spezielle Gründung erforderlich wird, aber wir haben sichere Pläne für ein schönes Ergebnis – einschließlich einer kleinen Uferpromenade -, auf das sich die Brandenburgerinnen und Brandenburger sowie die Besucherinnen und Besucher freuen können.“

Oberbürgermeister Steffen Scheller versprach eine zügige Bearbeitung des Bauantrages. Der Amtsleiter für Bauleitplanung, Martin Dornblut, rechnet mit ca. drei Monaten Bearbeitungszeit, wenn alle Unterlagen vorliegen. Die meisten Abstimmungen hätten stattgefunden.

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