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Zu Gast in der Caritas Klinik St. Marien: Kinder schnuppern in die Berufswelt der Erwachsenen und lernen die „Wilde Hilde“ kennen

Aus der Stadt
  • Erstellt: 13.06.2024 / 20:01 Uhr von rb
Was machen eigentlich meine Eltern oder größeren Geschwister so den ganzen Tag, wenn sie auf Arbeit sind? Das fragen sich auch schon die Kinder im Kita-Alter und gehen dieser Frage auch gern selbst nach. Zuletzt haben das in dieser Woche Kinder aus der Kita „Klein und Groß“ im Rahmen einer Projektwoche unter dem Motto: „Kleine Meister, große Meister“ in der Caritas-Klinik St. Marien gemacht. Hier wollten sie zum Beispiel Berufe ihrer Eltern aus dem medizinischen Bereich kennenlernen. So erfuhren sie bei ihrem Besuch, wie Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger oder auch Rettungskräfte arbeiten. Betreut wurden sie dabei von zwei Azubis des Marien-Krankenhauses aus dem ersten Ausbildungsjahr.
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Die Kinder konnten sich nicht nur anschauen, wie es zum Beispiel in einem Krankenzimmer ausschaut, sondern auch lernen, wie sie ihre mitgebrachten Plüschtiere richtig verbinden, wenn die sich einmal „verletzt“ haben. Zum Rundgang gehörte aber auch ein Besuch im Ultraschall-Behandlungsraum. Hier konnten sie sich ganz direkt einmal ansehen, wie denn ihr Bauch im Innern des Körpers aussieht. Ein besonderes Highlight war für die Kinder, der Rettungswagen des DRK. Geduldig erklärten ihnen die Mitarbeiter des DRK Kreisverbandes Brandenburg, was so alles in einem Rettungswagen drin ist und wie vielfältig die Möglichkeiten sind, einem Patienten im Rettungswagen zu helfen und zu versorgen.

Gleichzeitig lernten die jungen Berufeforscher auch „Hildegard vom Marienberg“ oder einfach die „Wilde Hilde“, wie sie scherzhaft von den Azubis genannt wird, kennen. Das ist aber keine Omi, die besonders nett ist, sondern ein wertvoller Helfer für die Azubis bei deren Ausbildung. Bei der „Wilden Hilde“ handelt es sich um eine geriatrische Pflegepuppe. An ihr können die künftigen Krankenschwestern lernen, wie man einen Patienten medizinisch versorgt oder auch pflegerische Maßnahmen üben. Dazu gehört unter anderem, wie man einen Patienten möglichst sanft vom Bett in einen Stuhl setzt oder wie die Körperpflege durchgeführt werden kann.

Für die Auszubildenden gilt es vom ersten Tag an, die Arbeit am Patienten, hier an dem Dummy, zu erlernen. Dinge wie Blutdruck messen, Infusionen anlegen oder auch Katheter legen und Blut-Zucker messen sind hier realistisch erlernbar. Insgesamt hat das Marien-Krankenhaus derzeit aktuell 3 Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr, 3 im zweiten Ausbildungsjahr sowie Krankenpflege-Hilfeschüler. Dazu kommen von externen Kooperationspartnern Auszubildende, die ihren Pflichteinsatz in der stationären Akutpflege absolvieren. Interessenten an diesen Berufen können sich im übrigen über die Homepage der Caritas informieren und bewerben.

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