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Brandenburger Regierung intensiviert Hitzeschutzmaßnahmen

Politik
  • Erstellt: 13.06.2024 / 16:01 Uhr von ant
Das Land Brandenburg setzt sich entschlossen für den Schutz der Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels ein. Auf dem 3. Netzwerktreffen des "Zentralen Netzwerks Hitzeschutz: Hitzeaktionsplan Brandenburg" in Potsdam diskutierten Experten am Dienstag über Maßnahmen zur Verbesserung des Hitzeschutzes von Gebäuden, zur Vorbereitung von Kommunen auf Extremwetterlagen und über Förderprogramme für Klimaanpassung und Hitzeschutz.

Gesundheitsstaatssekretär Thomas Götz eröffnete die Tagung mit einem Grußwort und unterstrich die Notwendigkeit raschen Handelns: "Der Klimawandel verändert unser aller Leben nachhaltig – und nicht erst in ferner Zukunft, nein er tut es jetzt schon. [...] Jahr für Jahr wird Europa, wird Deutschland von immer neuen Extremwetterlagen heimgesucht, bei uns in Brandenburg sind es zumeist langanhaltende Hitzeperioden. Dagegen müssen und werden wir uns wappnen."

Das "Zentrale Netzwerk Hitzeschutz" wurde im Juni 2023 auf Initiative der Brandenburger Ministerien für Gesundheit und Klimaschutz gegründet. Es bündelt relevante Akteure auf Landesebene, um konkrete Hitzeschutzmaßnahmen zu entwickeln und ein Kontaktnetzwerk für den Wissenstransfer aufzubauen. Der Fokus liegt auf dem Schutz besonders gefährdeter Gruppen wie Ältere, Kinder und Pflegebedürftige.

Hitzeschutz ist ein zentraler Bestandteil der Brandenburger Klimaanpassungsstrategie. Das Klimaschutzministerium begrüßt die Arbeit des Netzwerks und sieht die Hitzevorsorge als eine der wichtigsten Aufgaben zur Anpassung an die Klimakrise.

Auf der Tagung wurden bereits umgesetzte Praxisbeispiele, kommunale Klimaanpassung sowie Beratungs- und Informationsangebote diskutiert. In einem Workshop ging es um Fördermöglichkeiten für Kommunen und kommunale Einrichtungen.

Weitere Hitzeschutz-Akteure aus allen Lebensbereichen können sich jederzeit an dem Netzwerk beteiligen und sind herzlich willkommen. Nähere Informationen erteilt die Fachstelle des Zentralen Netzwerks unter der E-Mail-Adresse [brandenburg@hitzeaktionsplan.de].

Weitere Informationen: [Klick].

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