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Das ewige Duell: BSG Stahl Brandenburg trifft auf den SV Grün-Weiß Brieselang

Sport
  • Erstellt: 11.05.2024 / 09:01 Uhr von Martin Terstegge
Für diese Begegnung muss kein Trainer der Fußballerinnen der BSG Stahl Brandenburg besonders tief in die psychologische Trickkiste greifen. Wenn die Brandenburgerinnen auf den SV Grün-Weiß Brieselang treffen, ist die Motivation immer hoch. Die Rivalität ist legendär. In den vergangenen Jahren entschieden nur die beiden Teams, wer Landesmeister wurde oder Landespokalsieger. Vor zwei Jahren gewannen die Stahl-Frauen das Double, im Vorjahr die Grün-Weißen.
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In dieser Saison kegelten die Brandenburgerinnen im Achtelfinale Brieselang aus dem Pokalwettbewerb. Dafür verloren sie das Hinspiel bei den Grün-Weißen und haben keine Chance im Titelrennen. Dennoch könnte das Team von Trainer Sebastian Fräsdorf im Meisterschaftskampf eingreifen, wenn es gelingt, den Brieselangerinnen an diesem Sonntag, 12. Mai, einen oder sogar drei Punkte abzuknöpfen.

Die Grün-Weißen haben 42 Punkte, der direkte Verfolger FSV Babelsberg 40 Zähler, aber das bessere Torverhältnis. Dieser Umstand spielt für die Stahl-Frauen jedoch keine Rolle. „Wir schauen nur auf uns, wer Meister wird, geht uns nichts an. Wir möchten gern dieses Spiel gewinnen, denn dann hätten wir in diesem Jahr eine positive Bilanz gegenüber Brieselang“, so Trainer Fräsdorf zur Motivation seiner Mannschaft.

Personell schaut es für dieses Spitzenspiel recht gut aus, voraussichtlich wird nur Elisa Weyand aufgrund ihres Studiums fehlen. Der restliche Kader sollte zur Verfügung stehen. Aufstellen will das Trainerteam wieder nach der Trainingsbeteiligung. Man hat sich einen Matchplan zurechtgelegt, doch wie ein Gegner letztendlich auftritt, zeigt sich erst am Spieltag.

Zuletzt überraschte Beelitz im Pokalhalbfinale mit einigen taktischen Überraschungen. Der Coach vertraut jedoch auf die Qualitäten seiner Spielerinnen, sich allen Gegebenheiten rasch anzupassen. Die Experimentierfreude von Sebastian Fräsdorf soll in dieser Partie nicht zum Tragen kommen. Die Stahlfrauen freuen sich auf diese Auseinandersetzung, wollen ihren positiven Trend fortsetzen, um weiter Selbstvertrauen für das Pokalfinale am 1. Juni tanken.

Eine lautstarke Kulisse wäre sicherlich nicht hinderlich bei der Umsetzung. Und bei aller Rivalität beider Teams, wenn sie aufeinandertrafen, war Spannung garantiert und das Spielniveau auf einem hohen Level. Los geht es am Sonntag um 13 Uhr.

Bilder

Das möchten die Stahlfans am Sonntag gern häufig sehen - jubelnde Stahl-Fußballerinnen
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