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Am Ende war es Platz 10

Sport
  • Erstellt: 18.05.2022 / 15:30 Uhr von Steffen Buchholz
Am Wochende fanden die Deutschen Volleyball-Meisterschaften in der Altersklasse U18 männlich in Achim statt. Mit Spieler Sean Hüttig und Trainer Steffen Buchholz auch mit Beteiligung von Empor Brandenburg. Beide verstärkten das Team des SC Potsdam. Bereits in der Vorrunde befand man sich mit Dresden, dem bis dahin amtierenden Deutschen Meister Human Essen und dem Kieler TV in einer sogenannten Todesgruppe.

Der erste wäre direkt im Viertelfinale und Platz zwei und drei würden sich diese Chance erhalten. Dies war das vorgegebene Ziel des Trainergespanns Gentz/Buchholz. Im ersten Spiel des Tages traf man gleich auf Dresden. Hier spielte der Gegner seine körperlichen Vorteile aus und beide Sätze gingen in einem ansprechenden Spiel mit 25:18 und 25:14 verloren. 

Mit dem dadurch gestärkten Selbstvertrauen ging es gegen Human Essen ans Netz. Hier entwickelte sich ein tolles Spiel. Durch cleveres Spiel lagen die Jungs aus Potsdam lange vorn. Erst ein, zwei vermeidbare Fehler sorgten für die Entscheidung und dem 22:25 Satzverlust. Im zweiten Durchgang trauerte man zu lange diesen vergebenen Chancen nach und der Gegner wusste die Zeit zu nutzen. Mit 25:15 wurde dieser Satz zu deutlich verloren. 

Nun ging es im Spiel gegen den Kieler TV bereits um alles oder nicht, um das ausgegebene Ziel zu erreichen. Spielerisch war die junge Mannschaft aus Potsdam auf dem Punkte da und erspielte sich mit tollen Aktionen den 25:17 Satzgewinn. Bei einer Deutschen Meisterschaft werden kleine Fehler sofort bestraft und unnötige Aufschlagfehler sowie Angriffe, welche das Feld nicht fanden, besiegelten den 21:25 Satzverlust. Im anschließenden Entscheidungssatz nutze Kiel jede Unkonzentriertheit auf Potsdamer Seite und zog bis auf 13:9 davon. Da aufgeben nicht so das Ding von den Potsdamer war, wurde nochmals gezielt eine Auszeit genommen und die Mannschaft auf taktische Belange eingeschworen. 

Nun folgte das, was es nicht so oft im Leben eines Volleyballers gibt. Die Jungs um Zuspieler Sean Hüttig fackelten bei Aufschlag Gabriel Tyws ein wahres Feuerwerk ab und sicherten sich mit dem 15:13 Satzerfolg das Ticket für das Spiel um den möglichen Viertelfinaleinzug. 

Zu später Stunde, es war bereits 18:30 Uhr, traf man dann auf den Berliner TSC. Auch hier zeigte sich, dass man gut auf das Spiel eingestellt wurde und durch eine geschlossene Teamleistung wurde unter Staunen der Zuschauer der erste Satz mit 25;21 gewonnen. Im zweiten Satz zog dann Berlin das Spiel und zum Teil auch das Glück auf seine Seite und konnte durch den 25:18 Satzgewinn ausgleichen. Auch hier sollte der Entscheidungssatz den weiteren Turnierverlauf für beide Teams besiegeln. Bis zu Seitenwechsel waren beide Mannschaften gleich auf. Sehenswerte Aktionen fanden auf beiden Seiten statt und wurden entsprechend von den mitgereisten Eltern bejubelt. Am Ende gab die etwas höhere Fehlerquote auf Potsdamer Seite den Ausschlag zum Spielausgang. Mit 15:10 ging dieser an Berlin. Spieler und Trainer konnten dennoch mit erhobenem Haupt das Feld verlassen und ernteten viel Anerkennung iür Ihre spielerische Leistung. 

Nun ging es am Folgetag gegen Bad Salzungen darum, ob man um Platz 9 spielen konnte. Schon im ersten Satz kam kein Zweifel auf, dass dies gelingen sollte. Mit 25:18 im ersten Satz wurde bereits eine gute Ausgangslage geschaffen. Im zweiten Satz konnte man sich nochmals verbessert zeigen und spielte bei 25:08 den Gegner förmlich an die Wand. 

Im letzten Spiel um Platz 9 ging es gegen die LE Volleys aufs Feld. Mehr als unglücklich verlor man beide Sätze mit 25:23 und landet somit auf Platz 10. Das Trainerteam zeigte sich mit der Leistungssteigerung seines Teams mehr als zufrieden und lobte auch den mannschaftlichen Zusammenhalt. Nun geht es für einige Spieler in 14 Tagen im Bundespokal sowie im Beach weiter auf der Jagd nach Titeln.

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