153 Wasserratten gingen beim 33.Brückenschwimmen in der Havel an den Start

Gewonnen hat mit nur drei Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten der Potsdamer Björn Welke in 15:20 Minuten. Zweiter wurde Sebastian Groth (15:27) und Dritter Armin Kuster (16:01). Damit holte sich Björn Welke nach 2022 und 2023 zum 3. Mal den Sieg. Im vergangenen Jahr belegte er Platz 3. Bei den Frauen war Ulrike Szesni im 15:21 Minuten vor Sina Lang (15:30) und Jenny Gräf (16:17) die Schnellste. Sina Lang gewann übrigens die letzten 3 Brückenschwimmen in Folge.
Die stärkste Teilnehmergruppe war in diesem Jahr nicht die Lebenshilfe mit ihren 16 Schwimmern, sondern der ASC mit 22 Teilnehmern. Natürlich wurden auch wieder die ältesten und jüngsten Starter mit einem Pokal geehrt. Bei den weiblichen Startern war die 1950 geborene Elke Föllner die Älteste und Eske Gappert (2018) die Jüngste. Bei den männlichen Startern war Norbert Richter (1954) der Älteste Starter und Arne Timm (2017) der Jüngste. Natürlich war auch Brandenburgs Oberbürgermeister Daniel Keip mit am Start und kam gut 10 Minuten hinter dem Spitzentrio ins Ziel.
Für die meisten Schwimmer ging es darum, dabei zu sein. So hatte der Berliner Ronny, der ein gebürtiger Brandenburger ist, seinen schönen Bart extra mit Bartwachs etwas stabiler gemacht und Nikki von der Lebenshilfe wurde als letzte Schwimmerin des Feldes immer noch vom treuen Publikum am Ufer gefeiert. Während der Bart etwas im Wasser gelitten hatte, bekam Nikki noch einmal richtig Kraft und legte auf den letzten Metern noch einmal richtig zu.
Etwa 30 Helfer waren daran beteiligt, dass das Brückenschwimmen absolviert werden konnte. Allein 20 Helfer sicherten das Schwimmen in der Havel direkt ab. „Wir können besonders zufrieden sein, da sich das Wetter noch einmal gnädig gezeigt hat und uns jetzt zum weiteren Tagesverlauf den Regen erspart hat. Es war schön jetzt dieses Jahr wieder weiterzumachen. Wir haben natürlich immer noch einen Helferbedarf, den wir brauchen, um das sicher auch in den nächsten Jahren durchführen zu können“, so Benedikt Michaelis, Vorsitzender des DLRG-Stadtverbandes, nach dem Event.
Gemeinsam haben der Stadtverband Brandenburg der DLRG und der ASC das Brückenschwimmen organisiert. Unterstützt wurden sie unter anderen auch in diesem Jahr von der Pflegegemeinschaft Pape sowie der Freiwilligen Feuerwehr Göttin mit ihrer Gulaschkanone. Ebenso unterstützte Thomas Horn, Vizepräsident des DLRG-Landesverbandes, wie in den Jahren zuvor das Brückenschwimmen. Während der Veranstaltung wurden auch Spenden für ein neues Rettungsboot gesammelt, dass dringend für die Arbeit der Rettungsschwimmer benötigt wird.
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